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Das Unternehmen

Daniel Achille B. J. ist 1940 als Kind von Bernard Ceuppens und Annie Van Campenhout in Belgien geboren. Im Alter von 8 Jahren wanderte er mit seiner Familie und anderen belgischen Familien nach Paraguay ein, zunächst nach Capitán Miranda, Itapúa, und lieβ sich schlieβlich in einer Molkerei in Fernando de la Mora nieder.

1963 lernte Daniel Achille B. J. seine spätere Frau kennen, die sich zum Zeitvertreib bei sich zu Hause der Erbrütung von Hühnereiern und der Zucht und Mästung von Hähnchen widmete. Die erste kleine Brütmaschine, mit der sie den Industrialisierungsprozess begannen, fasste 100 Eier. Die Bruteier wurden aus Buenos Aires gebracht.

Das Jahr 1964 war bezeichnend als Ausgangspunkt für alles, was später kam. In diesem Jahr heirateten Doña Blanca und Don Daniel. Sie lieβen sich in einer auf Kredit gekauften Farm in Capiatá nieder und begannen 1967 mit einem bescheidenen Betrieb, der später zum Symbol der Geflügelindustrie des Landes wurde. Die offizielle Geschichte des Betriebes Granja Avícola La Blanca hängt eng mit der Lebensgeschichte ihrer Gründer zusammen.

Zu jener Zeit war es üblich, nur an Feier- oder besonderen Tagen Hähnchen zu essen. Wer nicht selber bei sich zu Hause oder auf der Wochenend-Farm Hühner züchtete, konnte sie in einem kleinen Geschäft in Asunción kaufen, wo man sie aussuchen konnte, um sie dann zu Hause zu schlachten. Mit dem Beginn der Zucht und Mästung in gröβerem Umfang, fingen Don Daniel und Doña Blanca an selbst zu schlachten und zunächst an Familien und später an Restaurants zu verkaufen.

Als im Jahre 1970 die Newcastle-Krankheit unter dem Geflügel wütete, beschloss Don Daniel, die meisten seiner Milchkühe zu verkaufen. Er vergröβerte seine Geflügelproduktion um Vieles und markierte damit den Beginn der modernen Geflügelzucht in unserem Land.

Es ist das erste paraguayische Unternehmen dieser Art, dass in andere Länder wie Argentinien, Russland, Venezuela und Länder Afrikas und des Nahen Ostens exportiert, dank der hohen Qualität der Produkte, die nach den Grundsätzen der GMP sowie des HACCP-Systems erzeugt und durch die uruguayische Firma LATU Sistema zertifiziert werden.

Don Daniel nahm sich auch die Entwicklung der Viehwirtschaft zum Ziel, mit der Zucht von Milchkühen der Rasse Brangus und der Eröffnung eines Betriebes für die Produktion der Milchprodukte, mit Namen „La Pradera“

Don Daniel bekam verschiedene Preise für seine groβe Führungsfähigkeit und seine innovativen Eigenschaften. Seine ehrliche Sorge um seine Angestellten und Mitarbeiter verhalf ihm unter denselben zu einem groβen Ansehen.

Die drei Töchter des Ehepaares Ceuppens Talavera: Ana, Blanca und Violeta, führen das Geschäft ganz im Sinne ihres Vaters weiter, wobei sie das Vermächtnis ihres Vaters sowie auch die Exzellenz bei der Arbeit treu zu erhalten suchen.

Ziele

Das Unternehmen befindet sich in ständiger Annäherung an die natürlichen Bedingungen bezüglich der Entwicklung von Zucht, Ernährung, Kontrolle, Verarbeitung, Verpackung und Verteilung der Hähnchen PECHUGON, mit dem Ziel, den anspruchvollsten Standards von internationaler Qualität zu entsprechen, sodass die Kunden die zarten Produkte konsumieren können, treu dem Motto der Firma: köstlich und natürlich.

Vision

"Wir wollen als Geflügelzuchtbetrieb sowohl unsere Führungsposition auf dem Markt optimieren wie auch die Verbundenheit mit der Gesellschaft."

Mission

Wir bemühen uns um Exzellenz und Qualität; wir stehen für jeden Notfall mit Unterstützung und Problemlösung zur Verfügung. Unsere Arbeitsphilosophie ist auf menschenwürdiger und Teamarbeit begründet, und sucht auf diese Weise eine ganzheitliche Entwicklung jedes Arbeiters zu ermöglichen.

Zertifizierung und Prozesse

In der Verarbeitungsanlage wurde das Qualitätskontrollsystem HACCP (Risikoanalyse und kritische Kontrollpunkte) implementiert, welches als Vorbeugungs-System spezifische Gefahren erkennt und entsprechende Kontrollmaβnahmen angibt, mit dem Zweck die Qualität der Produkte zu gewährleisten.

Seit dem Jahre 2003 ist man bei Granja Avícola LA BLANCA S.A. der Ansicht, dass die Anwendung dieses Systems von gröβter Wichtigkeit für einen effizienten Umgang mit den Produktionsprozessen und für die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards ist, um so dem Kunden das beste und leckerste Hühnerfleisch anzubieten.

Gegenwärtig arbeitet man an der Implementierung der internationalen Norm ISO 22000, welche die Qualität in der Produktion, den Prozessen und der Verwaltung gewährleistet. Ebenso verfügt man über die notwendige Infrastruktur und die Spitzentechnologie für den kompletten Zyklus der Geflügelfleischproduktion.

Aufzuchtanlagen und Reproduktionsanlagen: Dieser Zyklus beginnt mit der Einfuhr von Zuchtküken, die bis zur 23. Woche in den Aufzuchtsanlagen gehalten werden. Danach werden sie zu den Reproduktionsanlagen gebracht, wo sie ab der 25. Lebenswoche anfangen, befruchtete Eier zu legen.

Brutmaschinen und Mastanlagen: Die Bruteier bleiben 18 Tage bei strikter Kontrolle von Temperatur, Feuchtigkeit und Sterilität in der Brutmaschine. Anschlieβend kommen sie für 3 weitere Tage in den Schlupfbrüter. Nach dem Schlüpfen werden die Küken geimpft und zu den Mastanlagen gebracht, wo sie unter Beachtung aller Biosicherheitsmaβnahmen, mit angemessenem Umgang und geeignetem Futter gehalten werden.

Futteraufbereitungsanlage: In der Futteraufbereitungsanlage wird das Futter aus Mais, Sojabohnen, Soja-Granulat, Vitaminen und Aminosäuren hergestellt, welches dem Geflügel ein gesundes und natürliches Wachstum ermöglicht. Diese Diät sorgt bei den Pechugón-Hähnchen auβerdem für zartes und festes Fleisch und einen hervorragenden Geschmack.

Schlachtanlage: Wenn die Hühnchen 38 bis 40 Tage alt sind, werden sie in die Schlacht- und Lebensmittelverarbeitungsanlage gebracht, aus der dann das Hühnerfleisch fertig zum Verbrauch und in verschiedenen Vermarktungsformen auf den Markt kommt.

Labors für Qualitätskontrolle: In den Labors für Qualitätskontrolle wird der ganze Produktionszyklus kontrolliert, einschlieβlich bromatologischer Analysen der Rohstoffe für die Futterherstellung, und mikrobiologischer Analysen des Wassers und der Abwässer, sowie externer chemisch-physikalischer Analysen und mikrobiologischer Analysen von Oberflächen und Fleisch.

Umwelt

Die Pechugón- Hühnchen werden in einer umweltfreundlichen Umgebung gezüchtet. Die Anlagen sind von grünen Pflanzen und reiner Luft umgeben. Die Zucht findet auf traditionelle Art und Weise statt, die Tiere entwickeln sich und wachsen in der angemessenen Zeit und mit einer 100%ig natürlichen Ernährung.